Intigena Produktions AG (Schweiz)

Nachweis

Bei der Firma Intigena Produktions AG (Schweiz) habe ich nun doch fast zwanzig Jahre mitgearbeitet. Es war eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit. Gemäss dem Sprichwort: nichts hält ewig verliess ich 2021 die Firma mit einen trockenen und einem feuchten Auge. Sie wissen was ich meine. 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die ersten zehn Jahre meiner Tätigkeit vorwiegend technischer Natur waren. Das heisst mehrheitlich in der Produktion an den Maschinen, technische Lösungen suchen, Linien am laufen halten, improvisieren, Reparaturen terminieren, Produktionstermine aufrecht erhalten, viel mechanische Tätigkeit, auch mal wieder eine neue Produktionsanlage einrichten und Personalführung. Hatten wir anfänglich alles amerikanische und deutsche Anlagen, hat sich mit der Zeit alles nach Italienischen Produktionsanlagen ausgerichtet. Oft mussten wir nach Pescara fahren um eine neu Produktionsanlage abzunehmen oder unsere Wünsche für Sicherheit und Lärm vorzubringen. 

Die zweiten zehn Jahre sind dann mehrheitlich dem Administrativen, der Qualitäts- Sicherung und dem Offertenwesen zuzuordnen. Immer als Unterstützung zur QS, aber auch als Leiter des internen Labors galt es vorab mal ein Labor einzurichten, die Leute nach den neuen IFS Vorgaben zu schulen, die laufenden Test aufrecht zu halten sowie die Arbeitsabläufe zu optimieren. Die Abläufe der Test's zB., wurden so ineinander verschachtelt, dass die Mitarbeiter immer noch genügend Zeit hatten für kleine Pausen, und trotzdem eine 50%ige Steigerung zu verzeichnen war. 

Auch die Reklamationen wurde in den vergangenen Jahren um zwei Drittel reduziert durch direktem Eingriffen an den Produktions Anlagen. Einfache Test wurden auf die Anlagen übernommen und können somit vom Maschinenpersonal während der Produktion getätigt werden...zur Entlastung vom Labor.  

Eine grosse Herausforderung war die Implementierung einer internen Schulung. Mit zeitweise 14 verschiedenen Landsprachen im drei Schicht Betrieb, mussten die Schulungen auf kleine Workshops herunter gebrochen werden und viel mit Bildern kommuniziert werden. Es ist ein immenser Aufwand, aber die Zusammenarbeit hat sich um vieles verbessert.

Die ganze Dokumentation welche ja bei Audits nachgewiesen werden muss war dann die nächste Herausforderung.